Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma Nordisc-Frisbeesport


§ 1 – Leistungsverpflichtung

Der Umfang der vertraglichen Verpflichtung ergibt sich ausschließlich aus der Leistungsbeschreibung im verbindlichen Angebot der Fa. Nordisc und/oder den Angaben in der Buchungsbestätigung unter Maßgabe sämtlicher darin enthaltener Hinweise und Erläuterungen. Änderungen und Ergänzungen in den vertraglichen Unterlagen seitens des Kunden stellen ein neues Angebot an die Fa. Nordisc dar und bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch dieFa. Nordisc. Nebenabreden mit unseren Mitarbeitern, die den Umfang unserer vertraglichen Leistungen verändern oder erweitern, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit unserer schriftlichen Bestätigung.

§ 2 – Zahlungsweise und -fristen

Die Zahlung erfolgt mittels Überweisung auf das Konto der

Fa. Nordisc

IBAN: DE25200700240792646200
BIC: DEUTDEDBHAM

Ab einem Event-Rechnungsbetrag über 2000 € wird eine Anzahlung in Höhe von 50 % des vertraglich vereinbarten Leistungspreises bei Vertragsabschluss gezahlt. Der Kunde erhält eine entsprechende Anzahlungsrechnung. Die Anzahlung wird auf den Gesamtpreis der vertraglich vereinbarten Leistungen angerechnet.

Der restliche Betrag der vereinbarten Gesamtkosten wird nach der Veranstaltung in Rechnung gestellt und ist zu dem aus der Rechnung ersichtlichen bzw. vereinbarten Zahlungstermin vollständig zu begleichen. Ist kein Zahlungstermin bestimmt, tritt die Fälligkeit spätestens 14 Tage nach Rechnungszugang beim Kunden ein.

Ist der Kunde mit Zahlungen in Verzug, so kann die , Fa. Nordisc, wenn sie dem Kunden zuvor erfolglos eine angemessene Nachfrist zur Zahlung eingeräumt hat, den Vertrag außerordentlich kündigen und Schadensersatz verlangen.

Es besteht keine Leistungspflicht der a. Nordisc, wenn fällige Leistungen des Kunden nicht erbracht wurden.

Dem Kunden steht lediglich im Hinblick auf rechtskräftig festgestellte Forderungen ein Recht zur Aufrechnung zu. Der Kunde ist ausschließlich im Hinblick auf solche rechtskräftig festgestellten Forderungen berechtigt, ein Zurückbehaltungsrecht geltend zu machen.

§ 3 – Änderungen der Teilnehmerzahl und Rahmendaten, Mindestabnahme

Änderungen der Teilnehmerzahl, Treffpunkt oder Uhrzeit müssen der Fa. Nordisc in schriftlicher Form, per Fax oder per E-Mail mitgeteilt werden.

Bei kurzfristigen, nicht angekündigten Änderung der Teilnehmerzahl wird eine Mindestabnahmemenge vereinbart. Diese beläuft sich in der Regel auf die nächstkleinere Zehner oder Hunderter-Zahl

Erhöhung der Teilnehmerzahl:

Eine Erhöhung der Teilnehmerzahl nach Abschluss des Vertrages ist mit der Fa. Nordisc grundsätzlich abzusprechen. Bei einer Erhöhung der Teilnehmerzahl wird der vereinbarte Preis pro tatsächlicher Teilnehmerzahl berechnet.

Verringerung der Teilnehmerzahl:

Eine Verringerung der Teilnehmerzahl unter 10 % der bei Vertragsabschluss angemeldeten Teilnehmerzahl ist bis 1 Tag vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich. Es wird dann grundsätzlich der vereinbarte Preis pro Teilnehmerzahl berechnet.

Bei einer Verringerung der Teilnehmerzahl von 10 % oder mehr der bei Vertragsabschluss angemeldeten Teilnehmerzahl stehen der Fa. Nordisc unter Berücksichtigung gewöhnlicher ersparter Aufwendungen wie folgt Entschädigungen pro storniertem Teilnehmer zu:

bis 5 Tage vor Leistungsbeginn 20 % des vereinbarten Teilnehmerpreises
bis 2 Tage vor Leistungsbeginn 50 % des vereinbarten Teilnehmerpreises

Bei einer späteren Stornierung der Teilnehmerzahl wird der gesamte Leistungspreis berechnet.

Als Stichtag für die Berechnung der Teilnehmer-Stornierungsfrist gilt der Eingang der schriftlichen Teilnehmer-Stornierungserklärung bei der Fa. Nordisc.

Terminänderung wegen Wetter:

Der Kunde hat das Recht bei Outdooraktivitäten auf Grund des Wetters eine Verschiebung oder Terminänderung zu bekommen. Diese muss entsprechend der Vorhersagbarkeit des Wetters angekündigt werden.

Dem Kunden bleibt es unbenommen, den Nachweis für geringere Kosten und Aufwendungen, einen geringeren Gewinn und/oder höhere tatsächliche Einsparungen der Fa. Nordisc zu erbringen. Hierfür trägt der Kunde die Beweislast.

§ 4 – Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Kunde einzelne Veranstaltungsleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen von ihm zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich die Firma Nordisc um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen. Sofern keine Aufwendungen erspart wurden, ist der gesamte Leistungspreis vom Kunden zu zahlen. Eine Absage des Kunden aus Wettergründen ist grundsätzlich nicht zulässig, solange nach Einschätzung der Fa. Nordisc eine sichere Durchführung der Veranstaltung gewährleistet ist.

Kommt es durch eigenes Verschulden des Kunden zu einer verspäteten Anreise begründet dies keinen Anspruch des Kunden auf entsprechende Verlängerung der Leistung/Veranstaltung/Aktivität. Dies gilt insbesondere, wenn der Kunde ein konkretes Zeitfenster gebucht hat. Die Fa. Nordisc wird sich gleichwohl darum bemühen, die vertraglich vereinbarte Leistung vollständig durchzuführen. Sollten hierdurch jedoch Mehrkosten für die Fa. Nordisc entstehen, sind diese vom Kunden zu erstatten.

§ 5 – Kündigung

Leider ist auch die Fa. Nordisc nicht vor unvorhersehbaren Ereignissen geschützt. Soweit die Veranstaltung/Maßnahme infolge von bei Vertragsschluss bei pflichtgemäßer Sorgfalt nicht voraussehbarer und nicht zu vertretender höherer Gewalt (z. B. außergewöhnlichen verkehrsgefährdenden Straßenzuständen, besonderen Witterungsereignissen, Materialbeschaffungsschwierigkeiten, Streik, unvorhergesehene behördliche Anordnungen oder sonstigen besonderen Betriebsstörungen etc.) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird, so kann sowohl der Kunde als auch die Teamgeist GmbH den Vertrag kündigen. Im Falle einer Kündigung steht der Teamgeist GmbH für die bereits erbrachten Leistungen eine angemessene Aufwandsentschädigung zu.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus sonstigen wichtigen Gründen bleibt unberührt.

§ 6 – Mängelrechte

Wird die Leistung nicht vertragsgemäß erbracht, so ist der Kunde verpflichtet, zunächst unter Fristsetzung Abhilfe zu verlangen. Beanstandungen sind – soweit möglich – vor Ort unverzüglich dem Ansprechpartner der Fa. Nordisc kundzutun. Die Fa. Nordisc kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Fa. Nordisc kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

Sofern keine Abhilfe möglich ist, kann der Kunde für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Leistung eine angemessene Herabsetzung des Preises (Minderung) verlangen. Der Minderungsanspruch tritt nicht ein, soweit der Kunde es schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

Soweit der Kunde eine Vergütungsminderung wegen behaupteter Schlechterfüllung begehrt, ist er verpflichtet, die Gründe in zumutbarer Weise darzulegen.

Wird die Leistung durch Witterungsbedingungen beeinträchtigt, besteht kein Anspruch auf Minderung, Rückvergütung oder Schadensersatz. Die Fa. Nordisc ist jedoch bemüht, das Programm so gut es geht an die Witterungsverhältnisse anzupassen. Organisiert die Fa. Nordisc auf Veranlassung des Kunden ein Ersatzprogramm, so werden die Aufwendungen dem Kunden hierfür in Rechnung gestellt. Verzichtet der Kunde aufgrund von Witterungsbedingungen auf die Durchführung der Leistung, obwohl diese nach Einschätzung der Fa. Nordisc durchführbar wäre, erfolgt keine Erstattung der entsprechenden Vergütung.

Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Leistung hat der Kunde spätestens einen Monat nach vertraglich vorgesehenem Ende der Leistung gegenüber der Fa. Nordisc geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist. Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Veranstaltungsendes folgt.

§ 7 – Haftung und Haftungsbeschränkung

Die Haftung der Fa. Nordisc gegenüber dem Kunden auf Schadensersatz ist insgesamt auf die Höhe der vereinbarten Vergütung der Fa. Nordisc beschränkt, soweit im Falle einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit ein Schaden weder fahrlässig noch vorsätzlich, in allen anderen Fällen weder grob fahrlässig noch vorsätzlich durch die Fa. Nordisc herbeigeführt wurde. Dies gilt nicht bei Verletzung einer Hauptleistungspflicht und bei Pflichten, auf die eine Partei im besonderen Maß vertrauen darf.

Es wird zwischen der Fa. Nordisc und dem Kunden vereinbart, dass dieser die Leistungen der Fa. Nordisc grundsätzlich auf eigene Gefahr in Anspruch nimmt.

Die Fa. Nordisc übernimmt keine Haftung für seitens des Kunden oder Dritter für die Durchführung von Veranstaltungen zur Verfügung gestellten Materialien, Geräte, Plätze und Räumlichkeiten. Insoweit stellt der Kunde die Fa. Nordisc von jeglichen Haftungsansprüchen frei, die vom Kunden oder Teilnehmern gegenüber der Fa. Nordisc erhoben werden.

Mitgeführte Gegenstände befinden sich auf eigene Gefahr des Kunden in den Veranstaltungsräumen, auf dem Veranstaltungsgelände. Die Fa. Nordisc übernimmt bei Verlust oder Beschädigung keine Haftung. Die Fa. Nordisc weist auch ausdrücklich darauf hin, dass ebenfalls für Beschädigungen an Gegenständen, welche die Teilnehmer während der Aktivprogramme mitführen, keine Haftung übernommen wird. Dies gilt insbesondere für Schmuck, Handys, Laptops, Foto- und Videocameras. Die Haftungsbeschränkung gilt nicht im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Fa. Nordisc.

§ 8 – Urheberrecht

Seminarunterlagen, Lehrmaterialien, individuell erstellte Ausarbeitungen und Angebote unterliegen dem Urheberrecht. Sie dürfen von den Teilnehmern/Kunden nur persönlich und für ihre jeweilige berufliche Tätigkeit genutzt werden. Vervielfältigung, Bearbeitung, Weitergabe und Verbreitung bedürfen der Zustimmung derFa. Nordisc. Gleiches gilt für Inhalte, die den Teilnehmern auf elektronischem Wege zugänglich gemacht werden.

§ 9 – Angebote und Ausarbeitungen

Angebote und Ausarbeitungen, welche die Fa. Nordiscfür den Kunden erstellt, sind in der Regel kostenfrei und unverbindlich. Für individuell erstellte Angebote, bei denen weitere Dienstleistungen geplant, vermittelt und organisiert werden, kann die Fa. Nordisc eine aufwandsbezogene Erstellungsgebühr verlangen, die mit dem Auftrag verrechnet wird, sofern dieser erteilt wird.

§ 10 – Schlussbestimmungen

Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit Leistungen der Fa. Nordisc wird Hamburg als Gerichtsstand vereinbart.

Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen der Fa. Nordisc und dem Kunden findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamtes Vertrages zur Folge. Die Vertragsparteien werden die unwirksame Klausel durch eine andere, für beide Seiten angemessene ersetzen.

Hamburg 30.06.2015